Montag, 31. März 2008

... und zum Schluss noch mal richtig Urlaub!

Nachdem Juergen wohl zuviel Angst hatte sich hier in Rio de Janeiro einen Sonnenbrand zu holen :-) und stattdessen im, seinem arischen Hauttyp angepassteren, heimatlichen Spaetwinterklima verweilt, verbleibt nun mir (Erwin) die Ehre hier ein paar mehr oder weniger sinnvolle Zeilen zu hinterlassen.

Nun gut, nachdem wir auf dem Weg von La Paz ueber Santiago nach Rio kaum eine Moeglichkeit zu weiteren Zwischenlandungen ausgelassen hatten, sowie ein kleines Nickerchen am Flughafen spaeter, kam dann schliesslich Urlaubsstimmung auf. Denn genau das - nach all dem Reisen noch mal richtig Urlaub - stand fuer Rio auf dem Programm. Und damit das Ganze auch Hand und Fuss hat, hatten wir fuer die 11 Tage auch gleich ein Penthouse-Apartment mit 2 grossen Terassen gemietet.



So war der Gemuetlichkeitsfaktor gewaehrleistet und wir konnten unbeschwert die Umschlagshaeufigkeit des Bierfachs in die Hoehe treiben. - Und ab und zu verirrte sich auch ein Caipirinha auf den Fruehstueckstisch ;-) - schliesslich ist Brasilien nicht nur die Heimat dieses wunderbaren Getraenks, sondern auch Reinis Geburtstag war anstaendig zu feiern.


Einzig und allein am Strand waren wir hochaktiv - schliesslich ist die volle Aufmerksamkeit gefordert, damit dem begierigen Auge keine der wohlgeformten brasilianischen Schoenheiten entgeht. Brauchte man danach ein wenig Abkuehlung so forderten die gewaltigen Wellen immer wieder auf"s neue zum Kampf. Als nicht weniger koerperschonende, aber umso entspannendere Alternative bot sich immer auch die Strandbar, wo unser treuester Begleiter, der Caipirinha, stets auf uns wartete.








Damit niemand sagen kann, wir haetten in Rio ausser Herumliegen nichts gemacht (auch wenn dies nicht weit an der Wahrheit vorbei waere) , gibt es hier, quasi als Beweis, noch ein paar Fotos von den Fahrten zur Jesusstatue sowie auf den beruehmten Zuckerhut.





Mit diesen Bildern einer weiteren wunderbaren Stadt muessen wir uns leider auch schon verabschieden. Leider geht auch die schoenste Zeit einmal zu Ende - was bleibt sind wertvolle Erinnerungen an unzaehlige einzigartige und unvergessliche Momente. Kurz gesagt, es war einfach gmiatlich!
Bis zur naechsten Reise!

Freitag, 21. März 2008

Das Ende einer Weltreise...

Tja, und waehrend ich mich im Zuge meiner verfruehten Heimreise (die Arbeit ruft!) bereits am Flughafen in Madrid befinde und die letzten Blogeintraege verfasst habe, machen sich Erwin, Andi, Christoph und Reini gerade auf den Weg nach “Rio de Janeiro”, um sich abschlieszend noch mal bei Cocktails, braungebrannten Frauen und allem anderen was sonst noch dazu gehoert am Strand zu vergnuegen…
Moegen sie die Zeit genieszen und viele wunderbare Stranderlebnisse haben! ;-)
Ich fuer meinen Teil verabschiede mich schon mal vorerst und hoffe, dass ich euch einen kleinen Eindruck von den Geschehnissen in der groszen weiten Welt geben konnte und den ein oder anderen Leser dieses Online-Tagebuchs demnaechst wieder in der Heimat treffe!


Die besten Gruesze an alle, die unsere “kleine Reise um die Welt” online verfolgt haben,

Juergen

P.S: Mit dem ein oder anderen Bier bin ich auch zu Vor-Ort-Reiseberichten zu ueberreden… ;-)

Eine Reise durch die bolivianische Wildnis...

An der Suedseite des maechtigen Titicaca-Sees reisten wir schlieszlich nach Bolivien ein und machten einen Halt im Wahlfahrtsort "Copacabana" (der uebrigens auch der Namensgeber fuer den etwas bekannteren Strand in Rio de Janeiro ist).




Nachdem uns aber eher unfreundliches Wetter empfing, verbrachten wir dort nur eine Nacht und machten uns danach auf dem Weg nach Uyuni - dem Ausgangspunkt einer 3-taegigen Tour durch die atemberaubende "Salar de Uyuni" und die einsame, aber umso schoenere Wuestenlandschaft im Suedwesten Boliviens.
An Board eines 30 Jahre alten Gelaendewagens (!!!) ging's quer durch die 10.000 Quadratkilometer grosze Salzwueste, vorbei an maechtigen Vulkanen, bunten Lagunen in denen hunderte rosaroter Flamingos zu sehen waren, heissen Quellen, bizarren Felsskulpturen, einem "Eisenbahnfriedhof" und verlassener Wuestenlandschaften. Kurz gesagt: in diesen drei Tagen boten sich uns Naturschauspiele, die nur schwer mit Worten zu beschreiben sind und kaum auf Fotos festgehalten werden koennen... Ein einmaliges Erlebnis!















Entzueckt und noch voellig vertraeumt zogen wir schlieszlich weiter nach Potosi, wo am naheliegenden "Cerro rico" schon seit dem 16. Jahrhundert Silber abgebaut wird. Eine "Minentour" fuerte uns tief hinein in die letzten Schlupfloecher des Berges und gab uns einen Einblick, wie hart hier tief unter der Erde gearbeitet wird...




Fortsetzung folgt... News from Peru!

Nachdem die Internetverbindungen hier im fernen Suedamerika teilweise schwer zu wuenschen uebrig lassen, folgen heute endlich wieder neue Blogeintraege - und zwar in geballter Form...
Nachdem wir uns endgueltig von Quito verabschiedet hatten, ging's erst mal wieder einige Tage an die Kueste, um uns von der "Hoehenluft" zu erholen. Zwei relaxten Tagen in Peru's Hauptstadt Lima folgte eine Reise nach Nazca, einer kleinen Wuestenstadt, die vielleicht dem einen oder anderen bereits ein Begriff sein mag...





Vor etwa 2000 Jahren hat dort das Nazca-Volk teilweise bis zu 200m grosze Zeichnungen (zumeist Abbildungen von Tieren - siehe Foto des beruehmten "Kolibri") im Wuestensand hinterlassen. Die exakte Entstehung und auch der Grund fuer diese historische Meisterleistung, ist bis heute noch eines der ungeklaerten Raetsel der Archaeologie. Da die meisten "Wuestenzeichnungen" nur von oben zu sehen bzw. zu erkennen sind, wagten wir uns in eine 5-sitzige Cessna und starteten einen 30-minuetigen "Abenteuerflug". Das leicht turbulente Abenteuer brachte uns nicht nur ins Staunen, sondern sorgte auch dafuer, dass sich das ein oder andere Fruehstueck wieder ans Tageslicht bewegte...





Nach diesem Ausflug in die peruanische Wueste ging's dann aber wieder zurueck in die Anden - genauer gesagt in die alte Inka-Stadt Cuzco, die auf etwa 3400m liegt. Das wunderbare Cuzco ist nicht nur die seit laengstem dauerhaft besiedelte Stadt Suedamerikas, sondern auch der Ausgangspunkt zu allen Reisen in das "Reich der Inkas" - dem maerchenhaft schoenen Machu Picchu...







Da wir Peru in der Nebensaison bereisten, hatten wir den Vorteil, die sonst so touristischen Plaetze besser genieszen zu koennen. So kamen wir auch in den Genuss, Machu Picchu abseits des sonst so groszen Touristenstroms zu besuchen.
Und fuer alle, die jetzt neugierig werden: Machu Picchu ist der absolute Wahnsinn! Auch wenn man die Ruinenstadt bereits von Fotos kennen mag wirft einen der Anblick dieser Anlage beinahe aus den Schuhen! Nahezu perfekt passte auch der nebelverhangene Himmel in diese mystische Landschaft...








Weiter zog es uns an einen weiteren wichtigen Platz der Inka-Geschichte. Eine mehrstuendige Busfahrt fuerhte uns bis zum gigantisch groszen Titicaca-See, der auf etwa 3800m liegt, und der Geschichte nach die Geburtsstaedte der Inka-Kultur gewesen sein soll. In "Puno" bezogen wir Quartier und unternahmen einen Ausflug zu den "schwimmenden Doerfern", wo tausende Menschen noch auf schwimmenden Schilfinseln mitten am See leben.




Dienstag, 4. März 2008

Zu Besuch am Aequator...

Vorbei war's jetzt vorerst mal mit Landschaft und Ruhe pur. Nur wenige Stunden nachdem wir in "El Calafate" das Flugzeug betraten, erreichten wir "Buenos Aires" - eine der groeszten Staedte Suedamerikas...


Spaetestens als wir aus dem Flugzeug ausstiegen, wussten wir auch, dass wir unsere "Patagonien-Bekleidung" fuer einige Tage im Rucksack lassen konnten. "35 Grad" konnten wir bei unserer Ankunft um 23.00 Uhr auf der Anzeigetafel ablesen - und schon bald waren unsere letzten sauberen T-shirts voellig durchgeschwitzt...

Drei Naechte lang nisteten wir uns im "Plaza-Hotel"ein, dessen Name definitiv schoener klingt, als sich das Innenleben dort praesentiert. Denn als wir zum ersten Mal die Zimmer betraten, wussten wir, warum wir zu den wenigen Gaesten dieser "Absteige" gehoerten... Naja, wenigstens befanden wir uns nun mitten in der Stadt und konnten von dort aus die Straszen und Plaetze der argentinischen Hauptstadt erkunden.


Nach drei entspannenden Tagen hiesz es dann aber Abschied nehmen vom suedlichsten Zipfel Suedamerikas - denn unsere Reise trieb uns weiter bis nach Ecuador, eines der aermsten Laender Suedamerikas.
Und wie schon in vielen zuvor besuchten armen Laendern empfing uns dort ein herzliches und freundliches Volk. Auch wenn man auf sein Hab und Gut dort mehr aufpassen muss als einem lieb ist, war uns das Land direkt am Aequator von Anfang an sympatisch. Nach 2 Naechten im wunderschoenen (aber anscheinend permanent verregneten) "Quito", verlieszen wir die auf 2850m gelegene Hauptstadt Ecuador's, um den entlegenen Regenwald zu bereisen.




Seit langem hatten wir einmal mehr Geld in eine Unterkunft investiert und eine "Jungle-Lodge" namens "Casa del Suizo" gebucht. Nur wenige Stunden nachdem wir "Quito" in einem mit etwa 70 Menschen vollgestopften Bus verlassen hatten, wussten wir, dass sich diese Investition auch bezahlt gemacht hatte. Im entlegenen Dschungeldorf "Ahuano", das nur per Kanu erreichbar ist, empfing uns eine gemuetliche Hotelanlage mit Haengematten, Pool, Cocktails und vor allem ausgezeichneten Essen! Zudem fuehrten uns ein einheimischer Guide sowie 2 schweizer Abenteuerinnen quer durch den Regenwald zu entlegenen Lagunen und Indianerfamilien, was das ganze Unterfangen auch zu einem Abenteuer machte...







Nach einigen Tagen lieszen wir dann aber auch den Regenwald hinter uns und reisten weiter nach "Baños" und "Riobamba", wo wir einen Eindruck von Ecuador's Thermalbaedern bekommen konnten, sowie eine Zugfahrt auf einer der spektakulaersten Eisenbahnstrecken der Welt unternahen. Leider exitiert vom einstigen "Ferrocarril Andino" nur mehr ein kleines Teilstueck, das noch drei Mal pro Woche befahren wird.





Da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, mussten wir den geplanten Ausflug zu den spektakulaeren Vulkanen Ecuadors streichen und beendeten unsere kleine Ecuador-Rundreise mit einer Busfahrt zuruck nach Quito. Dort angekommen fuehrte uns eine Wanderung jenseits der 4000m-Grenze auf den Bergen hinter Quito schon bald an unsere Grenzen und zeigte uns, dass auch Oesterreicher nicht von den Symptomen der Hoehenkrankheit gefreit sind.



Mit einem Besuch des angeblich groeszten Straszenmarktes Suedamerika's in "Otavalo" rundeten wir den 10-taegigen Ecuador-Aufenthalt ab und bereiteten uns schon mal mental auf das naechste Abenteuer vor - PERU kann kommen!




Dienstag, 19. Februar 2008

Ruta Cuarenta - Auf dem Weg nach Patagonien...

Wer glaubt, einsame und verlassene Stueckchen Erde zu kennen, war wohl noch nie in Patagonien. 2 Tage lang waren wir mit dem Bus unterwegs, um von Bariloche nach El Chalten zu gelangen. Etwa 15h taeglich wurden wir dabei ordentlich durchgeschuettelt - denn die Ruta Cuarenta (Strasze Nr. 40) besteht groesztenteils aus Schotterpisten. Was wir von den Fenstern unseres Buses aus sahen, war zwar nicht immer abwechslungsreich, dafuer umso faszinierender. Eine staubige Gesteinswueste war alles was wir 2 Tage lang bis zum Horizont erblicken konnten. Nur ab und zu tauchte eine Tankstelle oder eine Ansammlung von Haeusern auf, die unmotiviert in die Landschaft gebaut wurde.




Doch dann aenderte sich die Landschaft ploetzlich dramatisch. Am Horizont tauchten Berge und Gletscher auf, die immer groeszer und groeszer wurden. Endlich hatten wir El Chalten erreicht - eine staubige Wild-West-Stadt, die auch als Trekking- und Bergsteigermekka Argentiniens bekannt ist.


2 Tage lang marschierten wir dort durch die Berge - mit den Wanderschuhen bis zum beeindruckenden Mt.Fitz Roy und mit den Steigeisen ueber den Viedma-Gletscher, dem groeszten Gletscher der Welt.






Beeindruckt von den gewaltigen Eismassen der suedpatagonischen Eiskappe zog es uns dann weiter nach El Calafate, wo wir von einem noch maechtigeren Gletscher empfangen wurden. Bis zu 60m hoch ragen die Eiswaende des Perito-Moreno-Gletschers aus dem Wasser.



Doch nicht nur unsere Augen wurden hier von der beindruckenden Landschaft verzaubert. Auch kulinarisch hat der Sueden Patagoniens einiges zu bieten. So manches Steak ist inzwischen bereits in unseren Baeuchen verschwunden...

Um den argentinischen Rinderbestand nicht weiter zu gefaehrden, beschlossen wir bald nicht bis ganz an den suedlichsten Zipfel Suedamerikas weiterzureisen, sondern stattdessen das bunte Puerto Natales zu besuchen, von wo aus wir dann den "Torres del Paine"-Nationalpark in Angriff nahmen.


Vermutlich koennt ihr bereits erahnen was jetzt kommt... Natuerlich war das "das Tuepfchen auf dem i" - sozusagen der kroenende Abschluss unseres Patagonien-Abenteuers...

Zum letzten Mal wurden unsere in Hongkong gekauften und nicht ganz Patagonien-tauglichen Billigzelte auf die Probe gestellt. Denn das Wetter ist hier wechselhaft wie sonst wahrscheinlich nirgendwo. Nur mit einem kann man hier fix rechnen - und das ist der Wind (oder besser vielleicht "Sturm"), der permanent konstant stark weht.
Auch die Temperaturen sanken mit jedem Kilometer, den wir uns dem Sueden naeherten - und so half oft nur ein Lagerfeuer und die ein oder andere Flasche (oder auch Packung) Wein, um uns etwas zu waermen...

3 Naechte campten wir im beruehmtesten Nationalparks Suedamerikas, folgten den Trekkingpfade bis zu den "Torres del Paine" und zum Grey-Glaciar und genossen die herrlichen Ausblicke, die sich uns dort boten.






Nach drei abenteuerlichen Tagen lieszen wir dann nicht nur die "Torres" hinter uns, sondern auch unsere windgepeitschten und durchnaessten Zelte...

Ab nach Buenos Aires - und auf ins naechste Abenteuer!

Samstag, 16. Februar 2008

Ein Flug ueber die Datumsgrenze…

Jeder, der die Datumsgrenze schon mal von West nach Ost passiert hat, weisz von der Seltsamkeit, die einem dabei wiederfaehrt…
Am 29. Jaenner verlieszen wir Auckland gegen 17.oo Uhr um etwa 12 Stunden spaeter Santiago de Chile zu erreichen. Dort angekommen sind wir dann schlieszlich am gleichen Tag um etwa 5 Stunden frueher. So eigenartig dass das auch klingen mag - ueber die Datumsgrenze hinweg reist man in die Vergangenheit…

In Chile angekommen, erkannten wir schon bald, dass ohne Kenntnis der spanischen Sprache nicht viel geht. Mit meinen kleinen Spanischkenntnissen und etwas Englisch schafften wir es aber gerade noch ein Hostel zu reservieren, das sich im Nachhinein als Goldgriff herausstellte. Wir wurden dort von einem mehr als nur freundlichen Personal empfangen und bekamen die Moeglichkeit einen ganzen Haufen Einheimischer kennenzulernen. So wurden die ersten Naechte in Chile zum Tag und der Schlaf kam immer kuerzer…







Nachdem wir von Santiago aus noch einen Abstecher nach Valparaiso unternommen hatten, ging´s nach 4 sehr anstrengenden Tagen ueber die Anden nach Argentinien, wo wir der Weinhauptstadt Mendoza einen Besuch abstatteten. Eine Tour durch die argentinischen Weingueter brachte uns jedoch zum Schluss, dass es selbst die “steirischen Heckenklescher” mit den argentinischen Qualitaetsweinen aufnehmen koennen. So enttaeuscht wir vom Wein waren, so begeistert waren wir aber von den kulinarischen Highlights, die uns in Argentinien empfingen. Die Restaurants hier bieten einmalige Steaks und Literbierflaschen zu unschlagbaren Preisen. Wer viel und vor allem gut Essen will und dabei auch noch groszen Durst hat (soll ja auch mal vorkommen), kommt mit 7-10 Euro ziemlich gut aus… Hier laesst´s sich also durchaus leben!!!




Nachdem wir auch noch der Schokoladenhochburg Bariloche im wunderschoenen “Lake District” einen Besuch abgestattet hatten, waren wir schlieszlich bereit fuer die lange und anstrengende Reise in den fernen Sueden, die uns zu unserem Hauptreiseziel hier bringen sollte… Patagonien, wir kommen!!!



Montag, 11. Februar 2008

Neuseeland - Nordinsel

Nachdem wir eine Nacht in Wellington verbrachten, ging´s ab in den Tongariro-Nationalpark, wo wieder einmal unsere Wanderschuhe auf die Probe gestellt wurden.
Frueh morgens zogen wir zu sechst los (hab ganz vergessen zu erwaehnen, dass uns Erwin´s Bruder Seppi wieder fuer knapp 3 Wochen besucht hat), um den Tongariro-Crossing-Trek zu bewaeltigen. Durch einen Regenwald ging´s hoch hinauf zu Vulkankratern und tuerkis schimmernden Lagunen bis wir den Punkt der Entscheidung erreicht hatten ...


Wir waren am Fusze des Ngaurahoe angelangt – einem impossanten kegelfoermigen Vulkan, der unter “Herr der Ringe”-Freunden vielleicht auch als “Schicksalsberg” bekannt ist. Sollen wir den 3-stuendigen Abstecher zum Gipfel wagen, oder es doch sein lassen???
Nur wenige Minuten nachdem wir uns diese Frage gestellt hatten, fanden wir uns bereits auf den Schuttfeldern wieder, die die Flanken des monstroesen Kegels praegen. Haetten wir gewusst, dass es eigentlich gar keinen “Weg” in Richtung Gipfel gibt, dann haetten wir wahrscheinlich anders gehandelt… Zwei Schritte hinauf, und einen wieder herunter – so quaelten wir uns muehsam und vor allem langsam in Richtung Gipfel. Immer tiefer marschierten wir in die Nebelfelder hinein, die nahezu perfekt zu dieser unheimlichen Landschaft passten. Der Nebelteppich war wahrscheinlich auch der Grund fuer ein weiteres Highlight dieses Tages. Ohne Nebel haette der fuszmarode Onkel Christoph von Anfang an das eigentliche Ziel unserer Wanderung erkannt und waere kopfschuettelnd im Tal geblieben. So zeigte er sich aber von einer bis dato noch unbekannten Seite und kaempfte sich tapfer auf den Gipfel.



Um die Anstrengungen des langen Marsches zu vergessen, kamen wir etwas spaeter zum gemuetlicheren Teil des Tages. Nach einem Saunagang und einer erholsamen Stunde im Whirlpool stieszen wir auf Erwin´s Geburtstag an und lieszen den wunderschoenen Tag mit Bier und Kuchen ausklingen…


Am naechsten Tag zeigte sich das Wetter uebrigens wieder von der besseren Seite. So bekamen wir also noch einmal die Moeglichkeit, unser Trekkingziel von der Ferne aus zu sehen...




In den letzten verbleibenden Tagen unseres Neuseeland-Aufenthalts besuchten wir noch die etwas noerdlicher gelegenen Thermalfelder und Geysire sowie einige Surferstraende auf der Westseite der Insel.


Doch schoen langsam neigte sich das Pazifik-Abenteuer dem Ende zu… Die Zelte wurden wieder gepackt, das Gas der Campingkocher bis auf´s Letzte verbraucht und unsere Rucksaecke wieder auf eine lange Reise vorbereitet. Nach knapp 3 Wochen Neuseeland ging´s weiter in Richtung Suedamerika, wo in Chile die naechsten Abenteuer auf uns warteten…


Montag, 28. Januar 2008

Neuseeland - Suedinsel Part II

The journey goes on... Nicht weit von der mystischen Fjordlandschaft des Sued-Westens entfernt liegt das beliebte Touristenziel Queenstown, das sowohl im Sommer, als auch im Winter angeblich von abenteuerlustigen Reisenden nahezu ueberflutet wird. Obwohl sich in dem netten Oertchen wesentlich mehr abspielt als im Rest der sonst so einsam und verlassen wirkenden Suedinsel, war von Ueberflutung dennoch keine Rede. Ganz im Gegenteil - ein paar Stunden Fuszmarsch und man hat die Natur wieder ganz fuer sich alleine. Denn wenn man erst mal die Spitze des 'Ben Lommond' erreicht hat und umringt von Seen in Richtung der endlos erscheinenden neuseelaendischen Alpen blickt, dann leisten einem nur die vielen Gemsen Gesellschaft.



Nur wenige Kilometer entfernt erreicht man wieder die Westkueste, an der Gletscher und Sandstraende so nah aneinanderliegen wie ...
Es dauerte jedoch Stunden, diese wenigen Straszenkilometer hinter uns zu lassen. Denn hinter jeder Kurve winkten Ausblicke, die uns einfach nur ins Staunen versetzten...



Welch ein Glueck, dass die Tage hier im neuseelaendischen Sommer ziemlich lang sind. Erst gegen 21.30 Uhr verschwindet die Sonne unter dem Horizont. Und so kam es, dass wir trotz langer Autofahrt einen atemberaubenden Sonnenuntergang an einem unberuhrten Sandstrand erlebten.



Und nachdem wir in den vergangen Tagen die wunderbaren Gletscher der Westkueste erkundeten, hunderte Kilometer lang die Kueste entlangfuhren, glasklare Fluesse entdeckten, dessen Schluchten wir an Board eines Jetboards bewundern konnten, wussten wir, dass es langsam Zeit wird Abschied zu nehmen - Abschied zu nehmen von diesem paradiesischen Stueck Erde.









Nach zwei abenteuerlichen Wochen verlieszen wir die Suedinsel und machten uns mit der Faehre auf den Weg in Richtung Wellington...

Samstag, 26. Januar 2008

Neuseeland - Suedinsel Part I

Tuerkise Bergseen, Regenwald, Gletscher, steile Klippen, saftig gruene Huegel und einsame Straende -in keinem anderen Land der Welt bekommt man das innerhalb weniger tausend Quadratkilometer zu sehen. Und wenn man nicht gerade unseren netten Freunden aus dem Norden ueber den Weg laeuft (Piefkes gibt's hier wie Sand am Meer), hat man all das fuer sich alleine...



Kein Wunder, denn hier leben auch nur 4 Millionen Menschen. Neben 40 Millionen Schafen ist diese Zahl fast verschwindend klein. Nur sehr spaerlich besiedelt ist die suedliche Insel Neuseelands - und will man einmal weiter ins Land eindringen, so findet man sich bald auf unbefestigten Straszen wieder. Wie gut dass wir in weiser Voraussicht gleich mal einen Gelaendewagen gemietet haben. Denn schon des oefteren hat uns unser Toyoto Prado V6, der mehr saeuft als seine Fahrer, zu Plaetzen gebracht, die wir sonst wohl nur sehr schwer erreicht haetten...




Doch noch viel schoener als von unten, kann man die Landschaft dieser einmaligen Insel von oben betrachten. Denn wenn man einen der unzaehligen Berge besteigt um dann die Welt von oben zu betrachten, so scheint es fast so, als laege einem diese zu Fueszen. Bis weit in den Horizont gibt es nichts ausser Bergketten, kitschig blaue Seen und Grasland wohin das Auge blickt.


Marschiert man etwas weiter in Richtung der neuseelaendischen Alpen, so erreicht man Gletscher, die tiefe Einschnitte in der Landschaft hinterlassen haben.




Nur wenige Straszenkilometer spaeter marschiert man ueber gruene Huegel und dahinter erscheinen ploetzlich Sandstraende und der ewig weite Ozean. Waehrend Robben sich auf den aus dem Wasser ragenden Felsen sonnen, marschieren Pinguine vorbei und man fuehlt sich wie in eine andere Welt versetzt.


Wie aus einer anderen Welt erscheinen auch die Fjorde, die im Sued-Westen der Insel weit ins Landesinnere ragen. Eine morgendliche Bootsfahrt fuehrte uns vorbei an impossanten Wasserfaellen durch den Milford-Sound hinaus ins offene Meer.



Montag, 14. Januar 2008

Blue Mountains, Melbourne & Great Ocean Road

Nachdem wir die wunderschoenen Straende der australischen Ostkueste hinter uns gelassen haben, war es nun Zeit geworden um etwas tiefer ins Innere Australien's vorzustoszen...
Die Reise fuehrte uns dabei in die "Blue-Mountains", einem Nationalpark in der Naehe von Sydney. Wir folgten der Einladung meines Groszonkels und wanderten gemeinsam mit ihm und 2 Schwedinnen durch die eindrucksvollen Canyons und Buschwaelder des australischen Hinterlandes...



Weiter ging die Reise nach Melbourne. Die wunderschoene Stadt brachte uns jedoch nicht nur ins Staunen sondern auch zum Schwitzen - und das gewaltig. Wolkenloser Himmel und Temperaturen um die 40 Grad empfingen uns in der australischen Kunst- und Sporthochburg. Doch die Ausblicke, die sich uns dort boten, lieszen uns die Hitze schnell vergessen...



Knapp 24 Stunden spaeter war dann alles anders. Wir waren an der atemberaubenden "Great Ocean Road" angekommen und konnten unseren Augen nicht trauen, als wir auf den Thermometer blickten. Das Wetter war nach wie vor einmalig, doch die Temperaturen waren um 20 Grad gefallen. Dennoch werden uns die Eindruecke der herrlichen Suedkueste staendig in Erinnerung bleiben - diese wunderbaren Straende, Klippen und Sonnenuntergaenge kann man einfach nicht vergessen...




Knapp vier Wochen haben wir nun in Australien verbracht. Und obwohl das fuer den ein oder anderen recht lang erscheint, war die Zeit fuer diesen riesigen Kontinent dennoch zu kurz. So viel gaebe es hier noch zu sehen und so viel zu erleben. Australien, wir werden uns wieder sehen...

Dienstag, 1. Januar 2008

Silvester in Sydney...

Nachdem wir nach diesem ausgiebigen Weihnachtsfest etwas Entspannung benoetigten, verbrachten wir noch einige Tage an der Kueste, bevor's ab nach Sydney ging.



Da Sydney zu Silvester erfahrungsgemaesz restlos ausgebucht ist, durften wir uns bei meiner Groszcousine einquartieren, die ich noch nie zuvor in meinem Leben gesehen hatte - war recht amuessant! Und wieder mal wurden wir Zeugen der australischen Gastfreundschaft - man bekommt einfach den Hausschluessel ueberreicht und kommt und geht wann man will... Vielen Dank noch mal an Frank und Colette, die uns das alles ermoeglicht haben!!!

Der Aufenthalt in Sydney selbst war einfach beeindruckend - herrliches Wetter, eine spektakulaere Skyline, wunderbar freundliche Menschen und natuerlich hunderttausende Menschen zu Silvester...





Auch wir mischten uns unter die 1 Million Australier und Touristen, die sich rund um den Hafen versammelt hatten und genossen dort einige Bier sowie auch das gigantische Feuerwerk, dass von der Harbour-Bridge aus gezuendet wurde.


Den Neujahrstag verbrachten wir in gemuetlicher Atmosphaere bei meinem Groszonkel, der mit seiner Familie 1956 nach Australien ausgewandert ist und seitdem hier lebt.


Tennisspielen, Chillen im Pool und eine ausgiebige Saunasession standen am Programm, bevor wir den Abend mit Frank und seiner Lebensgefaehrtin bei Pizza, Wein und Stoakogler-Musik ausklingen lieszen... Einmal Steirer, immer Steirer!

Downunder - Weihnachten in Australien

Unzaehlige Male hat man schon als kleiner Junge davon getraeumt, irgendwann einmal Australien zu besuchen. Und ploetzlich ist es soweit... Am 16.12. erreichten wir Cairns und betraten erstmals australischen Boden!
Nachdem wir das gebuchte Mietauto am Flughafen abgeholt hatten, ging's ab an die Kueste. Doch zuvor gab's noch andere Huerden zu bewaeltigen... Automatik-Schaltung und Linksverkehr - wer diesen Umstieg schon einmal erlebt hat, weisz dass es eine Weile dauert, bis man sich an die 'neue Umgebung' gewoehnt hat. Das eine oder andere Mal betaetigt man durchaus den Scheibenwischer, obwohl es nicht regnet. Und auch die Suche nach dem Schalthebel endet des Oefteren mit dem 'Anklopfen' an der rechten Seitentuer...


Doch die Vorfreude ueber die herrliche australische Kuestenlandschaft liesz uns diese Anfangsschwierigkeiten schnell vergessen. Und diese Vorfreude wurde auch belohnt - es gibt nun wohl kaum Straende an der Ostkueste, auf denen wir nicht unsere Fuszabdruecke hinterlassen haben. Kurz zusammengefasst: die letzten Wochen waren einfach herrlich! Und auch die Fotos sprechen wohl fuer sich...






Zu Weihnachten erlebten wir schlieszlich auch den Beweis fuer die beruehmt-beruechtigte australische Gastfreundschaft... Als wir unsere Weihnachtsdestination 'Surfers Paradise' erreichten, hatte ein Tief die Ostkueste erreicht und es begann bereits leicht zu regnen. Nachdem wir ein ausgezeichnetes Christmas-Dinner genossen hatten (Kaenguruh-Steaks und andere australische BBQ-Spezialitaeten) ging's mit unseren blinkenden Weihnachtsmannmuetzen und einer Kiste Gerstensaft ab an den Strand, wo wir unter einer Rettungschwimmerhuette Unterschlupf fanden.


Anscheinend war unser Weihnachtsmann-Outfit so auffaellig, dass uns schon bald Strandspaziergaenger aufgeschnappt hatten und zu ihrem Weihnachtsfest zu Hause einluden. "Zu Hause" war in diesem Fall nicht weit weg - denn das Haus bzw. die Villa (bescheidene 6,5 Mio. Euro wert) lag direkt am Strand. Das Haus besasz nicht nur unzaehlige Gaestezimmer und Groszbildschirme, sondern auch einen riesigen Fitnessraum und sogar einen eigenen Kinosaal (!!!) - einfach unglaublich... Auf jeden Fall wurden wir dort von etwa fuenf Familien so herzlich empfangen, als ob wir Teil der Verwandtschaft waeren. So erlebten die fuenf steirischen Weltenbummler ein feucht-froehliches Weihnachtsfest unter Millionaeren.



Tja, und waeren unsere Muetzen nicht gewesen, dann hatten wir das wohl nicht erlebt - Babsi sei Dank!!!

Happy new year...

... an alle, die diesen Blog staendig verfolgen und ein klein wenig an unserer Reise teilhaben! Wir haben/durften einen spektakulaeren Jahreswechsel in Sydney erleben. Fotos und Berichte der letzten Tage hier in Australien, von Weihnachten und auch Sylvester werden in Kuerze folgen.

Und das Wichtigste: Ab jetzt kann auch jeder, der kein Google-Mitglied ist, auf unserer Homepage Eintraege hinterlassen (Das ist unter dem Link "Kommentare" am Ende jedes Eintrags moeglich)!!! Wir freuen uns schon auf Berichte von zu Hause...

Samstag, 22. Dezember 2007

Fast Forward...

Wer von Kambodscha schon mal direkt nach Hongkong gereist ist (hahaha), weisz, dass der Unterschied wohl nicht kontrastreicher sein kann. Waehrend in Kambodscha kaum genug Elektrizitaet vorhanden ist um Ventilatoren anzutreiben, gibt es in Hongkong auch dort Klimaanlagen und Beleuchtungen, wo sie nicht benoetigt werden. Auch die Hektik und die Geschwindigkeit, in der sich in dieser Stadt alles abspielt, laesst sich wohl kaum mit Indochina vergleichen. Und auch das Wort "Konsumorientierung" ist in Kambodscha wohl nicht vorhanden...

Nur wenig hat sich geaendert, seitdem die ehemalige britische Kolonie an China uebergeben wurde - die Wirtschaft floriert und die Wolkenkratzer sprieszen nach und nach aus dem Boden. Dennoch bemerkt man, dass man in China ist - auf einer Flaeche von etwa 1100 Quadratkilometer leben so viele Menschen wie in Oesterreich - und das bemerkt man auch, wenn man durch die Straszen flaniert.


Dass man in China ist bemerkt man auch, wenn man die vielen Straszenmaerkte besucht, die ein wunderbar buntes Treiben in diese charismatische Stadt bringen. Obst und Gemuese aber auch Fisch und Schwein werden dort oft frischer verkauft, als es uns lieb ist. Wenn das Fleisch waehrend dem Essen noch zappelt, kann das dann auch einmal den Appetit verderben...



Zusammenfassend war der 6-taegige Hongkong-Besuch einfach nur beeindruckend: eine Skyline, die einem sowohl tags als auch abends den Atem raubt, Modeboutiquen und Elektronikstores soweit das Auge blickt, Gourmettempel fuer Feinschmecker aller Herren Laender, aber auch viele Flecken Erde, an denen man einfach nur idyllische Ruhe genieszen kann.



Und waehrend wir uns von dieser enormen Geschwindigkeit des Lebens fast ueberrennen lieszen, bereiteten wir uns geistig schon auf Australien vor...

Freitag, 14. Dezember 2007

Im Reich der Khmer...

Kambodscha - ein Land in dem "gut" und "boese" wohl so nah beieinander liegen, wie in keinem anderen Land der Welt. Waehrend das Volk der Khmer vor etwa 1000 Jahren ein gigantisches Tempelareal im Dschungel Kambodscha's schuf, dessen Ausmasz bis heute noch nicht ganz bekannt ist, war es das Khmer-Rouge-Regime, das von 1975-1979 wohl eine der blutigsten Geschichten der Menschheit schrieb und einen dunklen Schatten auf die Geschichte dieses krisengeschuettelten Landes warf.

Nach einer 36-stuendigen Reise erreichten wir spaet abends durchgeschuettelt und verstaubt (die Straszen dort haben noch nie Asphalt gesehen) Siem-Reap - denAusgangspunkt aller Angkor-Entdeckungsreisen. Nachdem wir vor Angkor-Wat, der Mutter aller Tempel, den Sonnenaufgang erlebten, ging's weiter in das Hinterland, wo Bauwerke und Natur eins wurden und gigantische Baeume die Grundmauern der 1000 Jahre alten Tempelanlagen durchwurzeln.







Nur wenige Tage spaeter erreichten wir mit dem Schnellboot Phnom Penh, die Hauptstadt Kambodschas.




In den spaeten 80er-Jahren wurden dort auf den Killing-Fields nicht nur Tausende Menschen brutalst getoetet, sondern auch die gesamte Intelligenz des Landes ausgerottet. Journalisten, Gelehrte und Regimekritiker wurden im S21-Sicherheitsgefaengnis ihrer Freiheit beraubt und zu Tode gefoltert. Noch heute zeugen Fotos und anderes Archivmaterial von den Greueltaten dieser Schreckensherrschaft.


Sonntag, 2. Dezember 2007

Greets from paradise...

Waehrend zu Hause die ersten Schneeflocken fielen und das Quecksilber im Thermometer langsam unter die 0-Grad-Grenze absank, machten wir uns auf den Weg, um die schoensten Straende Thailands zu erkunden. Verstaerkt durch Babsi und Seppi (Erwin's Bruder) ging's von Phuket nach Koh Phi Phi, Railay und Koh Samui.


Ein Blick auf die Fotos und man kann sich denken, wie wir uns die Zeit vertrieben...




Die letzten Tage begannen mit einem ausgiebigen Fruehstueck am Strand, welches durch Strandsport nur muehsam abgebaut werden konnte. "Frisbee-spielend" und "gaberlnd" versetzten wir den ein oder anderen Strandbesucher in Angst und Schrecken.
Dem anschlieszenden Chillen unter Kokospalmen folgte der ein oder andere Tauchgang sowie ein gepflegtes kuehles Bier im Schatten. Longtail-Boote brachten uns am Nachmittag zu einsamen Straenden und versteckten Buchten, wo wir uns von den Strapazen des Vormittags erholen konnten. Mit einem kulinarischen Exkurs, der von einheimischen Fischspezialitaeten bis hin zu westlichen Gourmetspeisen reichte (Wienerschnitzel4ever), lieszen wir den Tag ausklingen und genossen die atemberaubenden Sonnenuntergaenge. Nur der taegliche Gute-Nacht-Cocktail half uns, den "muehsamen" Strandalltag zu vergessen...


Nur muehsam koennen wir uns aufraffen, die morgige Reise nach Kambodscha anzutreten...

Samstag, 24. November 2007

Zu Besuch beim Militaerregime...

Nach langen Internetrecherchen und Ueberlegungen haben wir uns dazu entschlossen, doch nach Myanmar zu reisen. Eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als goldrichtig herausgestellt hat. Nicht nur die Sonne, sondern auch eine Unzahl freundlicher und lebensfreudiger Burmesen begrueszten uns, als wir den Flughafen verlieszen. Darunter auch ein freundlicher Herr, der uns zu einer der wohl bewegendsten Wochen der bisherigen Reise verhalf. 7 Tage lang waren wir mit Minibus und Privatchauffeur unterwegs und sammelten einmalige Eindruecke von einem Land, das trotz Ungerechtigkeiten und Unterdrueckung vor Lebenfreude sprueht. Aufgrund der angespannten politischen Lage zaehlten wir zu den wenigen 100 Touristen, die die Moeglichkeit bekamen, dies zu erleben...


Die katastrophalen Straszen (fuer 200km benoetigt man mit dem Auto in etwa 10 bis 14h) und die unzaehligen Reifenwechsel erschwerten die Reise zwar erheblich, gaben uns aber auch die Moeglichkeit tiefer in das Leben Myanmar's einzublicken.


Pepi Hickersberger zum Beispiel waere stolz auf uns gewesen, haette er das Fuszballmatch der 5 oesterreichischen Nachwuchsstars gegen mehr als 50 Kinder eines Dorfes in der tiefsten Pampa Myanmar's beobachtet.



Auch das Festival in einem Provinzdorf, das zu Ehren der Kinder, die zum ersten Mal das Kloster besuchten, abgehalten wurde, werden wir wohl nie vergessen. Die Freundlichkeit der Dorfbewohner und ihre Freude, 5 Europaeer unter sich zu haben, wird uns wohl ewig in Erinnerung bleiben...



Trotz der langen Fahrten blieb uns zum Glueck die Zeit, Plaetze wie Bagan, den Inle-See und die Schwedagon-Pagode zu besuchen.


Schweren Herzens mussten wir Myanmar nach einer eindrucksvollen Woche wieder verlassen. Doch eines steht wohl fuer uns alle fest: Das wird nicht der letzte Besuch hier gewesen sein...

Im Land des Laechelns - Part I

Spaet abends kommen wir in Bangkok an - und dank unseres leicht verwirrten Taxifahrers noch viel spaeter im Hotel...



Nach einer erholsamen Nacht in einem ruhigeren Stadtteil Bangkok's geht's danach gleich ab ins Getuemmel. 3 Naechte verbringen wir in der Khao San Road, in der man nicht nur unzaehlige Touristen, sondern auch Bierlokale, Straszenhaendler, Grillstaende mit "exotischen" Spezialitaeten (Achtung: die Katzenspiese sind nicht zu empfehlen!), Souvenirshops und auch Ladyboys antrifft.


Endlich kann man auch mal auf der offenen Strasze ein Bier genieszen, endlich ist es vorbei mit dem hektischen Trubel, endlich ist auch das staendige Gehupe verschwunden und endlich kann man das, was gut aussieht auch wieder essen - Willkommen im Land des Laechelns!!!



Montag, 12. November 2007

Namaste!

Spaetestens zum Zeitpunkt als wir vor dem 'Taj Mahal', eines der impossantesten Bauwerke der Welt, standen, waren die Anstrengungen der letzten Tage vergessen. Es gibt wohl keinen Menschen, den dieser Anblick nicht verzaubert...


Auch das 'Rote Fort', die zweite grosze Sehenswuerdigkeit Agra's hat sich durchaus einen Besuch verdient...
Nach 2 Uebernachtungen in Agra, ging die Reise weiter nach Delhi. Nach einer kleinen Runde in der indischen Hauptstadt, die eigentlich kaum Besonderheiten zu bieten hat, entschlossen wir uns dazu, die Nacht am Flughafen zu verbringen, um uns Komplikationen beim Abflug am naechsten Morgen zu ersparen.


Die letzte Nacht in Indien war angebrochen und wir blicken zurueck auf 3 amuesante, lehrreiche aber auch anstrengende Wochen, die an Ueberraschungen kaum zu ueberbieten waren...